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Historisches zum Schex

Altbayrisches Wirtshaus mit gehobenem Speiseangebot

Die Geschichte des Gasthauses, das einst im Besitz des hier ansässigen Chorherrenstifts war, reicht wohl in die zweite Hälfte des 16. Jahrhunderts zurück. Kulturgeschichtlich bemerkenswert und sehr wertvoll ist die schwere, spätgotische Balkendecke in der Gaststube, deren mächtige Durchzüge mit ineinander geflochtenen Bändern verziert sind. Als Kurfürst Karl Albrecht, der spätere Kaiser Karl der VII, St. Wolfgang zur Hofmark erhob und dem Ort die niedere Gerichtsbarkeit, das Vogteirecht verlieh, wurde hier in dieser Stube Gericht gehalten. Die ernste Mahnung am Deckenbalken von anno 1756 erinnert heute noch an diese Zeit. Die Inschrift, bei der jedes Wort durch den Anfangsbuchstaben abgekürzt ist, lautet:
 

Im 19. Jahrhundert wurde das Anwesen von dem Gastwirt Josef Schex erworben, dessen Namen es bis heute trägt. 1895 ging das Gasthaus in den Besitz von Herrn Sebastian Silbernagl über und wird nun bereits in der IV Generation von dieser Familie geführt.

 

Schon seit über 100 Jahren wird beim Schex Hochzeit gefeiert.

 

 

 

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